Die Verhandlungen über das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) sind am Dienstag weitergegangen, während die Grünen ihre Ablehnung des aktuellen Entwurfs für die Nationalratsabstimmung am Donnerstag bekräftigten.
Knappe Mehrheit: Was Grüne Zustimmung bedeutet
Die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS will über den Gesetzesvorschlag am Donnerstag im Nationalrat abstimmen. Für den Beschluss ist allerdings eine Zweidrittelmehrheit notwendig, es braucht also auch die Stimmen der Grünen. Die FPÖ hat bereits abgewunken, womit die Oppositionspartei die letzte verbliebene Mehrheitsbeschafferin wäre.
Die Grünen kritisierten die im Entwurf vorgesehenen Ausbauziele für erneuerbare Energien als zu gering und wollen dem aktuellen Vorschlag nicht zustimmen. Sie plädieren dafür, die Abstimmung von der Tagesordnung zu nehmen und weiter zu verhandeln. Die Energiesprecherin Karin Doppelbauer (NEOS) formulierte dazu: "Die grüne Energierevolution kann und darf nicht von den Grünen verhindert werden."
