Düsseldorf, 06 August 2026
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach dem Aus für das Fregatten-Programm F126 seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr gekürzt; im Handel verlor die Aktie bis zum Nachmittag 1,25 Prozent.
Der Düsseldorfer Rüstungs- und Autozulieferer Rheinmetall reagiert mit einer Korrektur seines Geschäftsausblicks auf den Verlust des milliardenschweren Fregatten-Auftrags. Das Verteidigungsministerium hatte das Programm F126 zuvor gestoppt; die damit verbundenen Umsätze fallen nun vollständig weg. Konzernchef Armin Papperger hatte die Auswirkungen des Auftragsverlusts zuvor als erheblich beschrieben. Einen genauen Ersatztermin für die gekürzte Prognose nannte das Unternehmen zunächst nicht.
Die Anpassung betrifft den Umsatzausblick für das laufende Geschäftsjahr. Auch die operative Ergebnismarge steht unter Druck, da Fixkosten aus dem Schiffsbauprogramm nur schwer kurzfristig abzubauen sind. Branchenbeobachter werten den Schritt als Eingeständnis, dass sich die Verzögerungen und der endgültige Stopp des Vorhabens in den Bilanzzahlen niederschlagen werden.
