Der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller, hat vor einem Rückschritt bei der Finanzierung der heimischen Universitäten gewarnt und auf eine drohende Lücke von 190 Millionen Euro im Bereich des zuständigen Ministeriums im Jahr 2028 hingewiesen.
In einer Stellungnahme zur aktuellen Budgetentwicklung im Hochschulbereich schlägt Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, Alarm. Sollte die Bundesregierung lediglich das derzeitige Budget fortschreiben, entstehe im Ressort des Ministeriums allein für das Jahr 2028 eine Lücke von rund 190 Millionen Euro. Damit, so Müller, drohe den Universitäten ein Rückschritt statt der seit Jahren angekündigten Aufstockung der Mittel.
Die Universität stehe damit vor einer Phase der Stagnation, in der steigende Kosten für Personal, Energie und Infrastruktur nicht durch zusätzliche Mittel aufgefangen würden. Müller verwies darauf, dass gerade eine medizinische Universität auf langfristige Investitionen in Forschung, Lehre und klinische Versorgung angewiesen sei. Ohne nachhaltige Budgeterhöhungen sei der Standort im internationalen Wettbewerb gefährdet.
