Wien, 16 Juli 2026

Rund 58.600 Schülerinnen und Schüler haben sich heuer für die Sommerschule in den letzten beiden Ferienwochen angemeldet, womit die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist.

Wie das Bildungsministerium bekannt gab, nehmen heuer rund 42.800 Personen freiwillig an der Sommerschule teil, während 15.700 dazu verpflichtet sind. "Laut Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) sind heuer rund 42.800 Personen freiwillig dabei, 15.700 sind dazu verpflichtet", hieß es aus dem Ministerium. Damit ist die Sommerschule, die ursprünglich 2020 eingeführt worden war, um Kinder und Jugendliche mit coronabedingten Lernrückständen beim Lernen zu unterstützen, so gefragt wie nie.

Erstmals ist die Teilnahme für jene Kinder verpflichtend, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse am ersten Tag des Sommersemesters eine Deutschförderklasse besuchen oder erst im Sommersemester als außerordentliche Schüler aufgenommen wurden. "Auch Kinder, die erst später im Sommersemester als sogenannte außerordentliche Schülerinnen und Schüler aufgenommen wurden, sind verpflichtet", erklärte das Ministerium. Die Einstufung in eine Deutschförderklasse oder einen Deutschförderkurs hängt vom Ergebnis des MIKA-D-Tests (Messinstrument zur Kompetenzanalyse Deutsch) ab. Fällt das Ergebnis "ungenügend" aus, kommt das Kind in eine Deutschförderklasse; bei "mangelhaft" besucht es einen Deutschförderkurs.

Sprachförderung als neuer Schwerpunkt