Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa ein Viertel gesteigert und plant eine harte Kernkapitalquote von 14,3 Prozent unter Annahme einer vollständigen Entkonsolidierung des Russland-Geschäfts.

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa ein Viertel gesteigert. Das Institut teilte am Freitag in Wien mit, dass die Ergebnisentwicklung unter anderem von einer günstigen Kostenbasis und stabilen Erträgen im Kerngeschäft in Zentraleuropa getragen wurde.

Kernkapitalquote unter Druck

Für die harte Kernkapitalquote – eine zentrale Kennzahl für die Finanzkraft einer Bank – werden 14,3 Prozent angepeilt. Dieser Wert berücksichtigt nach Angaben der RBI laufende Akquisitionsprojekte und geht von einer kompletten Entkonsolidierung des Russland-Geschäfts aus.