Nach den Ausschreitungen bei einer pro-kurdischen Demonstration in Dortmund am 20. Januar hat die Polizei in mehreren Städten des Ruhrgebiets seit dem Morgen des 8. Juli 2026 Wohnungen von Verdächtigen durchsucht.

Hintergrund: Demonstration in Dortmund

Bei der Demonstration am 20. Januar in Dortmund war es zu Ausschreitungen gekommen. Statt der angemeldeten 400 Personen hatten sich rund 4.000 Demonstranten versammelt. Die Teilnehmenden, auch viele Frauen und Kinder, wollten bei den Demos auf die Lage in Syrien aufmerksam machen, „dort werden Kurden von der syrischen Armee bekämpft."

Im Verlauf der Demonstration wurden Polizisten verletzt: „Sieben Polizisten wurden verletzt." Nach Angaben der Polizei verlief der Großteil der Demonstrationen im Januar jedoch friedlich, wie die Behörde betonte: „Der Großteil der Demonstrationen im Januar verlief aber friedlich, betont die Polizei."