Skagen, Dänemark, 30. Juni 2026

Die russische Luxusjacht „Graceful", die dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zugeschrieben wird, ist am Montag auf dem Weg von der Ostsee in Richtung Nordsee an der dänischen Küste gesichtet und von zwei russischen Kriegsschiffen sowie von der dänischen Marine und der deutschen Küstenwache begleitet worden.

Hintergrund: Die Jacht und ihr Schweigen

Nach knapp vier Jahren ist die russische Luxusjacht „Graceful" nach Angaben des dänischen Rundfunks (DR) erstmals wieder auf dem Radar aufgetaucht. Dabei soll es sich um das persönliche Schiff des russischen Präsidenten Wladimir Putin handeln. Am Montag sendete die „Graceful" allerdings laut „Marinetraffic.com" kein Signal mehr.

Nach Daten des Schiffsverfolgungsdienstes „Marinetraffic.com" fuhr das Schiff am Montag an der Nordküste Dänemarks entlang. Der dänische Rundfunk hatte zuvor berichtet, die Jacht habe ihren AIS-Sender zum Übertragen des Standorts im August 2022 – rund ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine – abgeschaltet. Der AIS-Sender dient der Übermittlung des eigenen Standorts an andere Schiffe und an Landstationen.