Im Strafverfahren um eine angebliche Home Invasion in Amstetten und Schüsse auf Polizeibeamte wird für Mittwoch das Urteil vor dem Schöffengericht St. Pölten erwartet, wobei die Anklage auf drei Beschuldigte mit kosovarischer beziehungsweise albanischer Staatsangehörigkeit gestützt ist.

Die Verhandlung vor dem Schöffengericht am Landesgericht St. Pölten dreht sich um einen Vorfall, der laut Anklage im Sommer 2025 in Amstetten seinen Ausgang genommen haben soll. Im Zentrum stehen ein 59-jähriger Kosovare, ein 56-jähriger Albaner und ein 50-jähriger Kosovare, der bereits länger in Österreich lebt. Nach Darstellung der Anklage sollen die beiden Erstgenannten aus dem Ausland nach Österreich eingereist sein, um gemeinsam mit dem dritten Beschuldigten das Haus auszukundschaften, in das später eingebrochen worden sein soll.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens rückten Schüsse auf Polizeibeamte in den Mittelpunkt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten unter anderem schweren bewaffneten Raub und Widerstand gegen die Staatsgewalt vor. Die Verteidigung bestreitet wesentliche Teile der Vorwürfe. Die Beweisaufnahme erstreckte sich laut Verhandlungsbeobachtern über mehrere Sitzungen, in denen DNA-Spuren, Telekommunikationsdaten und die Aussagen von Polizisten eine zentrale Rolle spielten.