Wels, 16 Juni 2026

Vor dem Landesgericht Wels hat am Dienstag der Prozess gegen vier Staatsbürger begonnen, denen eine Serie von Bankomatensprengungen in Österreich im Jahr 2025 zur Last gelegt wird.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern im Alter von Männer vor, im Frühjahr und Sommer 2025 mehrere Bankomaten in Oberösterreich und Wien gesprengt zu haben. Den Auftakt der verhandelten Sprengserie machte im April 2025 eine Tat in Wels, bei der Dritt- und Viertangeklagte laut Anklage knapp 175.000 Euro erbeutet haben sollen. Insgesamt beläuft sich das Diebesgut auf mehr als 500.000 Euro, zudem richteten die Männer erheblichen Sachschaden an.

Den Auftakt der Verhandlung markierten die Anklageverlesung sowie die Überprüfung der Personalien der Angeklagten, die laut Strafregisterauszügen bereits in Holland wegen Hehlerei, schweren Diebstahls und Geldwäsche einschlägig vorbestraft sind. Die Überprüfung der Identitäten nahm einige Zeit in Anspruch, auch weil umfangreiche Vorstrafen aus den Niederlanden in den Akten vermerkt sind. Die hohe Anzahl an Polizisten und Justizwachebeamten im Landesgericht unterstrich den Umfang des Verfahrens.