Warschau, 13 August 2026
Die polnische Regierung senkt vorübergehend die Mehrwertsteuer auf Treibstoff, um die Kraftstoffpreise in der laufenden Urlaubssaison zu entlasten, und knüpft damit an ein bereits nach Beginn des Iran-Kriegs aufgelegtes Entlastungspaket an.
Die polnische Regierung hat eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Treibstoff angekündigt, um die steigenden Kraftstoffpreise in der laufenden Urlaubssaison abzufedern. Damit greift Warschau einen Teil des Spritpreispakets wieder auf, das nach Beginn des Iran-Kriegs angesichts gestiegener Treibstoffkosten bereits eingeführt worden war. Die Maßnahme ist zeitlich befristet und richtet sich gezielt an Autofahrerinnen und Autofahrer im Land.
Hintergrund der Entscheidung sind die spürbar höheren Preise an den Zapfsäulen, die seit dem Konflikt im Nahen Osten den Alltag vieler Menschen in Polen belasten. Mit der erneuten Mehrwertsteuersenkung will die Regierung die Kosten für Pendler, Familien und Reisende in der Ferienzeit spürbar senken. Branchenbeobachtern zufolge ist die Entlastung als politisches Signal in einer Phase hoher Reisekosten zu verstehen.
