Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat davor gewarnt, im Falle einer Regierungsbeteiligung der AfD geheime Bundeswehrinformationen an die Partei weiterzugeben, und die Nähe der AfD zu Russland als Begründung angeführt.

In einem Interview mit der Zeitung „Bild am Sonntag" sagte Pistorius laut dem Sender Deutschlandfunk, sein Ministerium prüfe intensiv, wem Zugang zu geheim eingestuften Informationen erteilt werden könne. „Wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage, wem wir Zugang zu geheim eingestuften Informationen geben können. Das tun wir schon jetzt. Dazu sind wir verpflichtet, weil es um die Sicherheit unseres Landes geht", wurde er zitiert. Zugleich warnte er vor einer möglichen Weitergabe sensibler Informationen: „Man müsse sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wem Zugang zu geheim eingestuften Bundeswehrinformationen gegeben werden sollte."

Hintergrund zur Russland-Nähe der AfD