Papst Leo XIV. hat am Montag vor dem spanischen Parlament in Madrid eine halbstündige Friedensrede gehalten, in der er vor einer weltweiten Aufrüstung warnte und mehr Hilfe für Migranten forderte.
Papst Leo XIV., das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche, wandte sich am Montag im Rahmen seiner einwöchigen Spanienreise an die Abgeordneten und Senatoren des spanischen Parlaments. Nach der rund halbstündigen Ansprache erhoben sich die Parlamentsmitglieder zu stehenden Ovationen. Die Rede war nach Angaben des Deutschlandfunks der dritte Tag seiner Reise.
In seiner Rede warnte der Papst vor einer tiefgreifenden Krise. "Eskalierende Konflikte und Polarisierung drängten die Welt in eine tiefgehende geistige und kulturelle Krise", sagte er. Er beschrieb Kriege als Versagen der Diplomatie: "Jeder Krieg stellt letztlich eine schmerzhafte Niederlage der Fähigkeit zu Verhandeln und des gemeinsamen Gewissens der Menschheit dar, das Verbindungen der Gerechtigkeit zwischen den Nationen anerkennt."
