Die Panama-Kanal-Behörde ACP drosselt wegen der durch El Niño verursachten Trockenheit die Zahl der Schiffspassagen und reagiert damit auf sinkende Wasserstände am wichtigsten Wasserweg zwischen Pazifik und Atlantik.
Die Verwaltung des Panama-Kanals hat angekündigt, die Zahl der täglichen Schiffe, die die Wasserstraße passieren dürfen, weiter zu reduzieren. Als Grund nennt sie die anhaltende Trockenheit, die durch das Wetterphänomen El Niño ausgelöst wird. Die Maßnahme soll den Wasserverbrauch senken und die Funktionsfähigkeit der Schleusen sichern.
Hintergrund: Der Kanal zwischen zwei Ozeanen
Der Panama-Kanal verbindet den Pazifik mit dem Atlantik und ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Pro Tag durchqueren ihn im Normalbetrieb deutlich mehr als 30 Schiffe. Die ACP reagiert auf den niedrigen Wasserstand in den künstlichen Seen, die das Kanal-System speisen. Jede Schleusung benötigt große Mengen Süßwasser, das bei anhaltender Dürre knapp wird.
