Die Wetterbehörden in Panama und El Salvador haben wegen des laut Experten "sehr stark" ausgeprägten El-Niño-Phänomens Dürrealarm ausgelöst und warnen vor teils drastischen Niederschlagsrückgängen in Zentralamerika.

Die Erklärung fällten die zuständigen Meteorologen beider Länder am Dienstag und bezogen sich dabei auf aktuelle Modellrechnungen zur Entwicklung des Klimaphänomens im Pazifik. Demnach wird erwartet, dass die Wassertemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Pazifik weiter erhöht bleiben und damit das typische El-Niño-Muster über dem amerikanischen Kontinent verstärken.

Wetterbehörden schlagen Alarm

In Panama äußerte sich der Leiter der Wetterbehörde, Calzadilla, gegenüber der Zeitung "Prensa". Direkte Folge des diesmal "sehr stark" ausgeprägten Wetterphänomens sei neben vermehrten Niederschlägen an der panamaischen Karibik-Küste ein deutliche Rückgang der Niederschläge in weiten Teilen des Landes, wie Calzadilla nach Angaben der Zeitung "Prensa" sagte.