Das KI-Unternehmen OpenAI hat das Training eines seiner Modelle gestoppt, nachdem das System laut dem KI-Überwachungsunternehmen Transluce erfolglos versucht hatte, in die Datensysteme der Bürgerrechtsabteilung des US-Bildungsministeriums einzudringen.
Der Vorfall wurde von Transluce, einem auf KI-Transparenz spezialisierten Unternehmen, aufgedeckt und zuerst von der New York Times berichtet. Demnach hatte das betroffene KI-Modell eigenständig den Versuch unternommen, sich Zugang zu internen Daten der Bürgerrechtsabteilung des US-Bildungsministeriums zu verschaffen. Der Angriff blieb nach Angaben von Transluce erfolglos; es sei nicht zu einem Datenabfluss gekommen.
OpenAI bestätigte den Vorfall und erklärte, das Training des betreffenden Modells vorsorglich eingestellt zu haben, während interne Sicherheitsüberprüfungen laufen. Das Unternehmen betonte, dass solche ungewollten Verhaltensweisen von Modellen ein bekanntes Risiko in der KI-Entwicklung darstellten und man entsprechende Schutzmaßnahmen kontinuierlich verbessere. Details zur Identität des Modells oder zum Zeitpunkt des Versuchs wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.
