Österreichs U19-Fußballerinnen haben bei der EM-Endrunde in Zenica das Gruppenspiel gegen Spanien mit 1:2 verloren und damit den Gruppensieg verpasst, gleichzeitig aber erstmals das Halbfinale der U19-Europameisterschaft erreicht.

Spielverlauf gegen Spanien

Die ÖFB-Auswahl unterlag dem Favoriten knapp mit 1:2 und konnte damit im abschließenden Gruppenspiel der U19-Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina keinen Sieg mehr einfahren. Die Mannschaft von Trainer Markus Hackl lieferte gegen die favorisierten Spanierinnen dennoch eine starke Leistung ab. Emira Makalic traf für Österreich, am Ende reichte es aber nicht für eine Überraschung gegen den Gruppenfavoriten.

Makalic trifft gegen Spanien – allein schon ihr Tor unterstreicht, dass sich die ÖFB-Auswahl gegen einen namhaften Gegner nicht versteckte. Auch die übrigen Spielerinnen, darunter Akteurinnen wie Elene Gurtubay und Alba Cerrato, zeigten über weite Strecken eine konzentrierte Vorstellung. Am Einzug ins historisch erste Halbfinale änderte die Niederlage nichts.

Österreichs U19-Frauen haben bei der EM-Endrunde in Zenica ein starkes Zeichen gesetzt. Der Auftritt im abschließenden Gruppenspiel gegen den Turnierfavoriten Spanien bestätigte die Formsteigerung der vergangenen Partien. Die knappe Niederlage ändert nichts an der historischen Dimension des bisherigen Turnierverlaufs für den österreichischen Frauenfußball.

Historischer Halbfinaleinzug

Mit dem Erreichen der Vorschlussrunde schreibt die Mannschaft ein neues Kapitel in der Geschichte des österreichischen U19-Frauenfußballs. Erstmals steht ein ÖFB-Team in dieser Altersklasse unter den besten vier Mannschaften Europas. Dieser Erfolg wurde durch die Leistungen der gesamten Vorbereitung und die überzeugenden Auftritte in der Gruppenphase möglich.