Kopenhagen, 03 September 2026
Beim informellen Treffen der EU-Innenminister in Kopenhagen haben Österreich und weitere Mitgliedstaaten über die Einrichtung von Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber außerhalb Europas diskutiert.
Beim informellen Treffen der EU-Innenminister in Kopenhagen standen Rückkehrzentren für Migranten ohne Bleiberecht im Zentrum der Gespräche. Mehrere EU-Staaten, darunter Österreich, prüfen Modelle, bei denen Asylverfahren oder Rückkehrverfahren in Drittstaaten ausgelagert werden könnten. Das Konzept ist Teil einer breiteren Debatte über die Reform des europäischen Asylsystems.
Der für Migration zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner, der selbst Österreicher ist, warnte vor übereilten Schritten. Es gebe rote Linien und Regeln, die eingehalten werden müssten, erklärte er mit Blick auf Menschenrechts- und Grundrechtsstandards. Seine Stellungnahme gilt als Mahnung an Mitgliedstaaten, die schnell umsetzbare Lösungen bevorzugen.
