Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum und die Teuerung in Österreich für die Jahre 2026 und 2027 nach unten korrigiert.
Wachstum und Inflation im milden Szenario
Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Szenario der Notenbank hervorgeht, wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr demnach lediglich um 0,5 Prozent wachsen, sofern die Rohstoffpreise auf das Niveau vor dem Iran-Krieg zurückkehren. Für 2027 rechnet die OeNB in diesem milden Szenario mit einer Beschleunigung auf 1,4 Prozent.
Die Inflationsrate sieht die Notenbank 2026 bei 2,9 Prozent. Für das Folgejahr prognostiziert die OeNB einen Rückgang der Teuerung auf 1,7 Prozent. Damit liegt die Inflation zwar über dem EZB-Zielwert von zwei Prozent, nähert sich diesem aber im Projektionszeitraum an.
