Die österreichische Fußballnationalmannschaft trifft am Montag um 20.45 Uhr im Wiener Ernst-Happel-Stadion in einem Freundschaftsspiel auf Tunesien, den letzten Test vor der Abreise zur Weltmeisterschaft in Nordamerika.
Für den 67-jährigen deutschen Teamchef Ralf Rangnick ist die Partie eine wichtige Standortbestimmung. „Das Spiel wird einiges zeigen, auch welche kleineren Baustellen es vielleicht noch gibt“, sagte Mittelfeldspieler Christoph Baumgartner vor der Begegnung. Rangnick selbst betonte, dass Tunesien aufgrund von Ähnlichkeiten in der Spielweise zum ersten österreichischen WM-Gruppengegner Jordanien ausgewählt wurde.
Rangnick: Keine angezogene Handbremse
„Es gibt Ähnlichkeiten in der Spielweise. Die Spielweise von Jordanien ist auch auf Konter ausgerichtet und aus einem tiefen Block spielend“, erklärte Rangnick. Der Deutsche machte zugleich klar, dass seine Mannschaft nicht mit angezogener Handbremse agieren werde: „Mit angezogener Handbremse kannst du bei unserer Spielweise kein Spiel bestreiten. Das bedeutet aber nicht, dass man in Zweikämpfen Kopf und Kragen riskiert, so clever sind die Jungs auch.“
