Die österreichischen Fußball-Legenden Toni Polster, Herbert Prohaska, Hans Krankl und Andreas Herzog haben nach dem 0:3 im WM-Achtelfinale gegen Spanien ein durchwachsenes Fazit der Leistungen der ÖFB-Auswahl gezogen und dabei sowohl Kritik an der Fitness als auch Lob für Teamchef Ralf Rangnick geäußert.
Die österreichische Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft im Achtelfinale am Titel-Mitfavoriten Spanien mit 0:3 gescheitert. Im Anschluss an das Turnier haben die ÖFB-Legenden Toni Polster, Herbert Prohaska, Hans Krankl und Andreas Herzog das Abschneiden der Mannschaft in einem APA-Bericht vom 4. Juli 2026 bewertet. Das Fazit fällt gemischt aus: Während das Erreichen der K.o.-Runde als Mindestziel gewürdigt wird, sehen die Altstars bei Fitness, Pressing und individueller Form deutlichen Nachholbedarf.
Kritik an Fitness und Pressing
Andreas Herzog, der die WM als ORF-Experte begleitete, äußerte sich kritisch zum physischen Zustand der Mannschaft. „Bei der laufenden Endrunde habe man oft bereits zur Pause Spieler austauschen müssen. ‚Das ist kein Zeichen, wo ich sage, da kann man von einem absoluten Topniveau beim Fitnesslevel sprechen.'“ Zudem sagte Herzog: „Argentinien war klar besser als wir, Spanien war klar besser als wir.“ Er warnte vor einer „österreichischen Genügsamkeit“ und betonte, dass für Überraschungen bei einer WM „das Team am obersten Limit spielen“ müsse.
