Die Subventionen für die weltweit größten Industrieunternehmen sind im Jahr 2024 auf 108 Milliarden US-Dollar gestiegen und haben damit den höchsten Stand seit der globalen Finanzkrise 2008/2009 erreicht, wie eine Auswertung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt.

Die Summe entspricht 1,3 Prozent der Umsatzerlöse der untersuchten 525 Unternehmen aus 15 wichtigen Industriesektoren, teilte die OECD mit. Bereits 2023 hatte es ein Rekordhoch gegeben, das nun noch einmal übertroffen wurde.

OECD-Generalsekretär Mathias Cormann warnte vor den Folgen dieser Entwicklung. "Umfangreiche und anhaltende Industriesubventionen können globale Märkte verzerren, unfaire Wettbewerbsvorteile schaffen und auf der Angebotsseite zu Überkapazitäten beitragen", sagte er.