Ottawa, 09 August 2026
In der westkanadischen Provinz British Columbia ist wegen großflächiger Waldbrände der Notstand ausgerufen worden; zugleich weist eine Studie dem menschengemachten Klimawandel eine deutliche Rolle bei der diesjährigen Feuersaison zu.
Die Provinzregierung von British Columbia erklärte den Notstand am Samstag (Ortszeit), nachdem sich die Lage in mehreren Regionen zugespitzt hatte. David Eby, Ministerpräsident der Provinz, wandte sich mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit, in der er auf die Dringlichkeit der Lage hinwies. Betroffen waren unter anderem Gebiete rund um die Gemeinde Summerland, wo Einsatzkräfte gegen zahlreiche Brandherde kämpften.
Hintergrund der diesjährigen Feuersaison
Die diesjährige Brandsaison in Kanada gehört nach Behördenangaben zu den schlimmsten der vergangenen Jahre. Neben British Columbia meldeten auch Ontario und Quebec großflächige Feuer, Rauchwolken zogen zeitweise bis in die USA. Die Rauchbelastung führte in mehreren nordamerikanischen Großstädten zu Warnungen an die Bevölkerung.
