Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems (KL Krems) mit 3.854 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren kommt zu dem Schluss, dass nicht die Dauer des Spielens, sondern Anzeichen eines problematischen Spielverhaltens darüber entscheiden, ob das Gaming mit kognitiven Fähigkeiten zusammenhängt.
Datenbasis und Studiendesign
Die Wissenschaftler trennten deshalb statistisch erstmals die tägliche Spielzeit von Anzeichen eines problematischen Spielverhaltens. Für die Untersuchung nutzten die Forscher psychometrisch validierte Tests und berücksichtigten zusätzlich Faktoren wie Alter, Geschlecht, Schultyp sowie bevorzugte Spiele und Genres. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal "Computers in Human Behavior" veröffentlicht, wie die KL Krems am Dienstag in einer Aussendung mitteilte (APA, 7.7.2026).
