Hamburg, 22 Juli 2026
Erste Laborergebnisse zu zwei Gewebeproben des Buckelwals "Timmy" wecken Zweifel daran, ob das vor der dänischen Insel Anholt verendete Tier tatsächlich mit dem zuvor in der Ostsee gestrandeten und in die Nordsee transportierten Wal identisch ist; die Ergebnisse sollen am Dienstag um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz in Hamburg vorgestellt werden.
Die Geschichte des Buckelwals, der von vielen Beteiligten "Timmy" oder "Hope" genannt wird, sorgt weiterhin für Unklarheit. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf vorliegende Laborergebnisse berichtet, könnte es sich bei dem vor Anholt verendeten Tier gar nicht um "Timmy" handeln, der zuvor mehrfach in der deutschen und dänischen Ostsee strandete und schließlich zur Nordsee transportiert wurde. Demnach legen die Analyseergebnisse nahe, dass die DNA-Proben voneinander abweichen.
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sollen die Analyseergebnisse am Dienstag um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz in Hamburg vorgestellt werden. Wie der "Merkur" berichtet, sind die Teilnehmer bislang noch nicht bekannt. Umweltminister Till Backhaus oder das Deutsche Meeresmuseum sollen demnach allerdings nicht dabei sein.
Was die Laborergebnisse bislang zeigen
Die erste Probe soll nach "Bild"-Informationen von Wal-Experte Jeff Forster entnommen worden sein, als er für die Befestigung des GPS-Senders einen Bolzen durch die Finne des noch lebenden Tiers bohrte. Wer hingegen die Proben von dem toten Buckelwal vor der Insel Anholt entnommen hat, ist unbekannt. Ob es sich bei diesen Proben um dieselben Gewebeproben handelt, über die die "Bild"-Zeitung berichtete, ist fraglich.
