Wien, 17 August 2026
Neos-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger hat sich in der laufenden Budgetdebatte dafür ausgesprochen, staatliche Einsparungen gezielt für Steuersenkungen einzusetzen, und zugleich unbegrenzte Subventionen für Landwirte abgelehnt.
Neos-Parteivorsitzende Beate Meinl-Reisinger hat in der Debatte um den Bundeshaushalt eine klare Priorität formuliert: Was an Einsparungen erzielt werde, solle den Bürgerinnen und Bürgern über Steuersenkungen zurückgegeben werden. Die Partei verfolge das Ziel, die Einkommensteuer zu senken, erklärte sie und verwies auf entsprechende Eckpunkte im NEOS-Regierungsprogramm. Die Budgetkonsolidierung dürfe nicht Selbstzweck sein, sondern müsse den Menschen zugutekommen, begründete Meinl-Reisinger ihren Vorstoß.
Gleichzeitig äußerte sie sich zur Koalitionsdiskussion über Hilfen für Bäuerinnen und Bauern, die unter den Folgen der Dürre leiden. Sie wiederholte die Position ihrer Partei, dass es kein "Koste es, was es wolle" geben dürfe und dass jene Landwirte, die sich entsprechend versichert hätten, nicht "die Dummen" sein dürften. Wer vorgesorgt habe, dürfe nicht schlechter gestellt werden als jene, die dies nicht getan hätten, sagte Meinl-Reisinger. Damit bekräftigte sie die Haltung der NEOS, eingespielte Notstandsmechanismen nicht unbegrenzt auszuweiten.
