Die US-Raumfahrtbehörde Nasa erwägt, eine als „Promise" (auf Deutsch: Versprechen) bezeichnete Entwicklungsversion ihrer unbemannten Mars-Rover „Perseverance" und „Curiosity" zum Mond zu schicken, wie die Nasa bei einer Pressekonferenz am 26. Mai 2026 in Washington mitteilte.
Dabei handele es sich um eine auf den Namen "Promise" (auf Deutsch: Versprechen) getaufte "Entwicklungsversion" der unbemannten Mars-Rover "Perseverance" und "Curiosity", teilte die Nasa bei einer Pressekonferenz mit. Die Idee, Technik aus dem Mars-Programm für den Mond zu nutzen, ist Teil einer breiteren Neubewertung der Mondstrategie der US-Raumfahrtbehörde.
Hintergrund ist eine Kehrtwende an der Spitze der Behörde. Nasa-Chef Jared Isaacman habe die bisherigen Mondpläne der Nasa erst wenige Monate vor der Pressekonferenz gekippt und stattdessen eine dauerhafte menschliche Präsenz auf der Mondoberfläche angekündigt. Damit verschiebt sich der Fokus weg von kurzen, einmaligen Landungen hin zu einer langfristig angelegten Station.
