Nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Spanien (0:3) hat ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel einen Umbruch im österreichischen Nationalteam angekündigt und jüngere Spieler in Aussicht gestellt.
Der sportliche Tiefpunkt kam im Achtelfinale gegen Spanien, das mit 3:0 gewann. Österreich schied damit vorzeitig aus und muss die Enttäuschung erst verarbeiten. Schöttel sprach im Gespräch mit der APA von einem Monat, der „schon geprägt von vielen Emotionen“ war. Nun gelte es, die WM aufzuarbeiten und nach vorne zu blicken.
Schöttel will jüngere Spieler einbauen
„Ich denke schon, dass jetzt der Zeitpunkt ist, jüngere Spieler dazuzunehmen, die jetzt schon knapp dran waren, die auf Abruf waren und fast mitgefahren wären“, sagte Schöttel mit Blick auf Akteure, die dem Kader bereits nahe waren. Er begründete den Umbruch auch damit, dass die Topspieler weiter spielen sollten, um die Jungen nachzuführen: „Weil es, glaube ich, notwendig ist, dass unsere Topspieler, die noch in einer guten körperlichen Verfassung sind, weiterspielen, um die Jungen auch nachzuführen.“
