Nach dem Scheitern des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS stellen rund 100 deutsche Rüstungsunternehmen ihre Produkte auf der Waffenmesse Eurosatory in Paris vor und suchen den Dialog mit internationalen Partnern.

Eurosatory: Treffpunkt der globalen Rüstungsbranche

Die Messe Eurosatory in Paris gilt als eine der größten Rüstungsmessen weltweit. In diesem Jahr präsentieren nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) rund 2.600 Aussteller aus 68 Ländern Panzersysteme, Artillerie, Munition, Drohnen und weitere Waffengattungen. Die Messe läuft von Montag bis Freitag und zieht Delegationen aus aller Welt an.

Der BDSV-Vorsitzende Hans Christoph Atzpodien, der früher den Marineschiffbau von ThyssenKrupp leitete, wies in Paris auf die starke deutsche Beteiligung hin. „Wir sind mit rund 100 Unternehmen auf der Messe präsent - das zeigt, dass wir uns international präsentieren und vernetzen wollen, wobei wir auch an Kooperationen mit anderen internationalen Partnern interessiert sind“, sagte Atzpodien. Er fügte hinzu: „FCAS müsse man zwar abhaken, aber andere europäische Kooperationen seien weiterhin möglich“.