Nach der Vorlage eines alarmierenden Finanzberichts des Burgenländischen Landesrechnungshofs (BLRH) haben Vertreter von SPÖ und FPÖ den Direktor der Kontrolleinrichtung, René Wenk, persönlich attackiert und ihm eine politische Rolle unterstellt.

Der Bericht des BLRH, der den Rechnungsabschluss des Landes Burgenland für 2023 sowie einen Ausblick auf die weitere Finanzentwicklung umfasste, zeichnet ein düsteres Bild der Landesfinanzen. René Wenk pochte auf eine "bessere Planungsgenauigkeit" und sprach von einem "akuten und erheblichen Handlungsbedarf des Landes", denn die Reserven seien aufgebraucht. Wenk empfahl mit Blick auf die Maastricht-Kriterien, die "Politik zu überdenken und einen gewissen Spar-Gedanken zu verinnerlichen". In drastischen Worten stellte er fest: "Man kann sagen, das letzte Tafelsilber wurde dann verwertet".

Dramatische Zahlen zur Finanzlage