Bangui, 19 August 2026

Bei einem Mineneinsturz in der Zentralafrikanischen Republik sind nahe der Stadt Baboua an der Grenze zu Kamerun mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.

Unglück im Grenzgebiet

Der Erdrutsch ereignete sich Berichten zufolge in einer Goldmine in der Region um Baboua, einer Grenzstadt im Nordwesten der Zentralafrikanischen Republik. Rettungskräfte suchten noch am Tag nach dem Unglück unter den Trümmern nach Überlebenden, wie AFP unter Berufung auf lokale Helfer berichtete. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, hieß es.

Die genauen Umstände des Einsturzs waren zunächst unklar. In der Region um Zamboye hatten UN-Experten in einem Bericht aus dem Jahr 2025 illegalen Bergbau dokumentiert, an dem bewaffnete Gruppen beteiligt sind und der mit erheblichen Gesundheits- und Umweltrisiken verbunden ist. Die Abbaumethoden gelten als ungesichert und gefährlich für die dort arbeitenden Menschen.