Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) die Region Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu in Japan erschüttert und mindestens 13 Menschen das Leben gekostet.

Ausmaß der Zerstörung

Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bestätigte am Tag nach dem Beben die Zahl von mindestens 13 Toten in der Präfektur Kumamoto. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, wurden zugleich mindestens 50 Menschen verletzt. Das Beben ereignete sich am späten Dienstagnachmittag und lag damit etwa 900 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio.

Nach Angaben der japanischen Behörde für Feuerwehr- und Katastrophenschutz wurden rund 260.000 bis 300.000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und Evakuierungszentren aufzusuchen. Die Behörden reagierten damit auf die unmittelbare Gefahr durch das schwere Erdbeben sowie auf mögliche Nachbeben.