Nigerianische Sicherheitskräfte haben bei einem von Geheimdiensten geführten Einsatz im Bundesstaat Borno 360 Geiseln – Männer, Frauen und Kinder – aus einem Versteck in den Mandara-Bergen gerettet.

Hintergrund des Einsatzes

Bei einem von Geheimdiensten geführten Einsatz im Bundesstaat Borno sind Männer, Frauen und Kinder aus einem Versteck in den Mandara-Bergen gerettet worden, wie das nigerianische Militär am Sonntag mitteilte. Den Angaben zufolge hatte eine Eingreiftruppe mit Spezialkräften die Kämpfer gezwungen, ihre Stellungen aufzugeben, woraufhin die Geiseln aus dem Versteck befreit werden konnten. Insgesamt 360 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden.

Die Menschen seien von der Gruppe Jama'atu Ahlis Sunna Lidda'awati wal-Jihad (JAS), der Hauptfraktion der islamistischen Miliz Boko Haram, gefangengehalten worden. Die Geiseln waren den Angaben zufolge über einen unbestimmten Zeitraum hinweg aus verschiedenen Gemeinden der Region verschleppt worden. Über den genauen Zeitpunkt der Entführungen und die Herkunft der einzelnen Opfer machte das Militär keine weiteren Angaben.