Der Facebook-Konzern Meta greift für das Training seiner Bilder-KI „Muse" auf Fotos und Beiträge aus öffentlichen Instagram-Profilen zu und stellt Nutzerinnen und Nutzern eine Wegweiser-Einstellung bereit, mit der sie die Datenfreigabe deaktivieren können.

Wer bei Instagram ein öffentliches Profil betreibt, dessen Fotos, Captions und Beiträge können derzeit ohne ausdrückliche Zustimmung in das KI-Training von Meta einfließen. Das berichten unter anderem die APA sowie weitere Medien auf Grundlage von Hinweisen des österreichischen Internet-Publishers „gms". Hintergrund ist das neue Bildgenerierungs-Modell „Muse", mit dem Meta nach eigenen Angaben die hauseigene KI-Forschung ausbaut.

Zacharie Scheurer, Geschäftsführer von „gms", erklärte laut APA, dass die Daten aus öffentlichen Profilen standardmäßig für das Training herangezogen würden. Es liege daher an jedem Nutzer selbst, die Freigabe bei Bedarf zu unterbinden. „Muse" sei laut Meta ein Modell, das aus Textvorgaben realistische Bilder erzeugen kann – vergleichbar mit Konkurrenzprodukten anderer Tech-Konzerne.