Tirols ÖVP-Chef Anton Mattle hat sich dafür ausgesprochen, das Pensionsantrittsalter stärker an die geleisteten Berufsjahre zu koppeln, und erhält dafür Unterstützung von Seniorenbund-Obfrau Ingrid Korosec.
Die Debatte über die Zukunft des Pensionssystems in Österreich erhält neuen Auftrieb: Tirols ÖVP-Chef Anton Mattle plädiert dafür, den Zeitpunkt des Pensionsantritts weniger am biologischen Alter, sondern stärker an der Zahl der tatsächlich geleisteten Berufsjahre auszurichten. Damit greift Mattle einen Vorschlag auf, der in der heimischen Pensionspolitik seit Jahren immer wieder diskutiert wird.
Korosec unterstützt den Vorstoß
Rückenwind erhält Mattle von der Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, Ingrid Korosec. Sie argumentiert, dass Menschen in körperlich belastenden Berufen oft nicht bis zum gesetzlichen Antrittsalter durchhalten könnten und stattdessen eine faire Lösung nach Maßgabe der erbrachten Arbeitsjahre verdienten. Korosec formulierte dies in einem prägnanten Satz: „Das Antrittsalter dürfe aber nicht vom biologischen Alter abhängen, sondern von den Berufsjahren.
