Ceuta, 14 August 2026

Marokko hat alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um einen erneuten Massen-Ansturm auf die spanische Nordafrika-Enklave Ceuta zu verhindern, nachdem in sozialen Netzwerken Gerüchte über mögliche Einreisen nach Spanien die Runde machen.

Die marokkanische Regierung hat am Donnerstag vor einem möglichen neuen Massen-Ansturm auf die spanische Enklave Ceuta gewarnt. Ein Sprecher des marokkanischen Innenministeriums, Rachid el Jalfi, sagte der Zeitung El Pais: „Es wurden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um jeden Versuch einer illegalen Grenzüberquerung zu verhindern und jede Person abzufangen, die daran teilzunehmen versucht." Damit reagiert Rabat auf kursierende Gerüchte, nach denen eine Einreise nach Spanien derzeit möglich sei.

Hintergrund des Migrationsdramas

Während des vergangenen Massen-Ansturms hatten sich Zehntausende Menschen auf den Weg Richtung Ceuta gemacht, nachdem sich in sozialen Netzwerken falsche Behauptungen über die Möglichkeit einer Einreise nach Spanien verbreitet hatten. Die damalige Welle hatte die Behörden in Marokko und Spanien sowie die EU-Grenzschutzagentur Frontex vor erhebliche logistische und humanitäre Herausforderungen gestellt.