Der britische Autor Mark O'Connell hat ein neues Buch mit dem Titel "Bond, Queer Bond: The Fabulous Other History of a Spy" veröffentlicht, das die queere Geschichte des James-Bond-Franchise nachzeichnet, wie er in London der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erläuterte.
Eine unbekannte Verbindung
O'Connell will mit seinem Buch zeigen, dass die queere Perspektive die bekannte Chronik von 007 nicht nur ergänzt, sondern das Verständnis der Figur grundlegend verändert. "Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Zwischen 007 und queerer Geschichte gibt es doch eigentlich keine Verbindung. Doch wenn in der Geschichte einer kulturellen Ikone wie James Bond wichtige Personen, prägende Einflüsse und alternative Lesarten fehlen, dann erzählen wir eben nicht die ganze Geschichte von Commander Bond", sagte O'Connell der dpa. Er habe ergründen wollen, "warum bestimmte künstlerische, kreative und wegweisende Entscheidungen das Bond-Franchise zu dem gemacht haben, was es heute ist".
