Die sozialdemokratische Labour-Partei von Premierminister Robert Abela hat die vorgezogene Parlamentswahl auf Malta am Samstag laut ersten Prognosen klar für sich entschieden.

Nach Auszählung der Stimmen, die über Nacht in das zentrale Zählzentrum in Naxxar gebracht worden waren, verkündeten Wahlbeamte am Sonntag das Ergebnis. Im ganzen Mittelmeerstaat brachen daraufhin spontane Feiern aus, und an mehreren Orten wurden Feuerwerke gezündet.

Premierminister Abela, der die Regierung des kleinsten und am dichtesten besiedelten EU-Mitgliedstaates seit 2020 führt, hatte die Neuwahl Ende April überraschend angekündigt – ein Jahr früher als ursprünglich vorgesehen. Er begründete diesen Schritt damit, dass seine Regierung ein neues Mandat benötige, um den von Importen abhängigen Inselstaat durch geopolitische Krisen zu führen.

Ein politisches Erbe: Die Familie Abela