Seit vergangener Woche blockieren protestierende Lkw-Fahrer Straßen in Süditalien, woraufhin Lebensmittellieferungen für Pasta-Hersteller und Büffelmozzarella-Produzenten in Kampanien und Kalabrien zum Erliegen kommen.

Hintergrund: Warum Lkw-Fahrer in Süditalien protestieren

Die Protestaktionen richten sich gegen steigende Kosten und Belastungen im Transportgewerbe. Seit vergangener Woche blockieren Lkw-Fahrer zentrale Verkehrsachsen in Süditalien, sodass Rohstoffe und fertige Waren Fabriken, Molkereien und Verteilzentren nicht mehr erreichen. In der Region Kampanien, einem Zentrum der italienischen Lebensmittelproduktion, warnen Branchenvertreter vor spürbaren Engpässen bei alltäglichen Produkten.

Marco Nobis, ein Molkerei-Chef aus Kampanien, sagte dem Nachrichtenportal "Il Post": "Wir dachten, wir könnten weitermachen, weil die Bauernhöfe, die uns mit Milch beliefern, nur wenige Kilometer von der Molkerei entfernt liegen." Man habe aber aufhören müssen. Auch bei der Büffelmozzarella-Produktion, einem der bekanntesten Erzeugnisse der Region, mehren sich Berichte über Produktionsstopps.