Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing AG hat am Montagabend angekündigt, bis Ende 2027 weltweit rund 2.000 Stellen abzubauen und die Faserproduktion am Standort Heiligenkreuz im Burgenland Ende 2026 auslaufen zu lassen.

Strategischer Umbau unter neuem Chef

Am Montagabend hatte der Konzern bekanntgegeben, weltweit bis Ende 2027 rund 2.000 Jobs abbauen zu wollen. Damit würde die Mitarbeiterzahl von weltweit 7.700 Vollzeitäquivalenten (Ende 2025) bis Ende 2027 deutlich sinken, hieß es in der Aussendung. Die Pläne seien Teil "einer strategischen Neuausrichtung", hieß es. Der Abbau entspricht mehr als einem Viertel der derzeitigen Belegschaft.

Beschlossen wurde das Programm "Grow Nonwovens, Reset Textiles" am Montag von Vorstand und Aufsichtsrat, die am Montag von Vorstand und Aufsichtsrat abgesegnet wurde. Unter dem Strategieprogramm "Grow Nonwovens, Reset Textiles" will sich Lenzing künftig stärker auf profitable Geschäftsfelder konzentrieren und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Im ersten Quartal 2026 konnte ein positives Ergebnis eingefahren werden. Das letzte positive Ergebnis verzeichnete der Konzern 2021.