Der Lausitzer Seenverbund zwischen Brandenburg und Sachsen ist am Montag offiziell eröffnet worden und bildet mit rund 5.100 Hektar Wasserfläche die größte zusammenhängende künstliche Seenlandschaft Europas.
Ein Projekt mit langer Geschichte
Mit der feierlichen Eröffnung am 29. Juni 2026 geht ein Generationenprojekt zu Ende, das die Lausitz vom Braunkohletagebau in eine Tourismus- und Erholungsregion verwandelt hat. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) sprach von einem "historischen Meilenstein". Wo einst Bagger Kohle förderten, liegen nun fünf miteinander verbundene Seen, die per Boot, Rad oder zu Fuß erkundet werden können.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der nach eigenen Angaben am Rande des Tagebaus Jänschwalde aufgewachsen ist, nahm vor der Abfahrt die Eröffnung persönlich vor. "Die Lausitz insgesamt, die sächsische und die brandenburgische Lausitz ist damit noch attraktiver geworden", sagte Woidke. Er betonte zudem: "Es sind Arbeitsplätze entstanden, der Tourismus ist vorangekommen." Für ihn sei es "für mich persönlich ist es ´was ganz Besonderes" gewesen.
