Frankfurt, 07 Juni 2026
Die Stürmerin von Eintracht Frankfurt, Laura Freigang, sieht sich wegen drei verpasster Dopingkontrollen innerhalb eines Jahres einem möglichen DFB-Verfahren gegenüber, während sie selbst von Missverständnissen spricht und einen Dopingverdacht zurückweist.
Die 28-jährige Laura Freigang, Kapitänin des Bundesliga-Klubs Eintracht Frankfurt und 44-fache Nationalspielerin, hat sich erstmals öffentlich zu einem Verfahren der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) geäußert. Die NADA hatte am Freitag bestätigt, dass die Angreiferin innerhalb von zwölf Monaten drei Mal nicht an ihrem angegebenen Aufenthaltsort für eine Dopingkontrolle angetroffen wurde. Damit liegt nach den Regeln der sogenannten Whereabouts-Pflicht ein möglicher Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz vor. Die NADA hat den Vorgang an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben, der nun für die weiteren disziplinarischen Schritte zuständig ist.
