Frankfurt, 07 Juni 2026
Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hat den Fall der Frankfurter Kapitänin Laura Freigang an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet, nachdem sie innerhalb von zwölf Monaten drei Doping-Kontrollen verpasst hatte.
Die „Die 44-malige Nationalspielerin" Laura Freigang sieht sich einem Disziplinarverfahren des DFB gegenüber, nachdem die NADA am Freitag drei „Strikes" der Eintracht-Kapitänin innerhalb von zwölf Monaten bestätigt hatte. Diesen „möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" habe die Behörde an den Deutschen Fußball-Bund weitergeleitet, „der nun für das Disziplinarverfahren zuständig ist". Laut NADA gilt eine Sperre von bis zu zwei Jahren als mögliche Sanktion, wenn innerhalb eines Jahres drei Kontrollen verpasst werden.
Freigang äußerte sich am Samstag über Instagram zu den Vorwürfen, einen Tag nach dem 2:0-Sieg der DFB-Frauen gegen Norwegen in Köln, mit dem das Team das WM-Ticket für die „Endrunde 2027 in Brasilien" löste. „Gegen mich besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt ein Dopingverdacht", schrieb die 28-Jährige. Bei den drei verpassten Kontrollen habe es sich „nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine" gehandelt, sondern „um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse".
