Die «Washington Post» berichtet aus dem fast vollständig von Latinos bewohnten Starr County an der mexikanischen Grenze, dass frühere Trump-Unterstützer dort nur gewisse Teile seiner Einwanderungspolitik gutheißen, weil sie die Abschiebung langjähriger Bewohner ablehnen.

Die «Washington Post» berichtet aus dem fast vollständig von Latinos bewohnten Starr County an der mexikanischen Grenze von früheren Trump-Unterstützern, die nur gewisse Teile seiner Einwanderungspolitik gutheissen, weil sie die Abschiebung langjähriger Bewohner ablehnen.

Damit zeichnet der Bericht ein differenziertes Bild. Die Zustimmung einzelner Wähler zu Trump bedeutet demnach nicht, dass sie sämtliche politischen Positionen der Republikaner teilen. Besonders bei der Einwanderungspolitik gibt es deutliche Grenzen der Unterstützung.

Der Fall wirft eine Frage auf, die für die kommenden Zwischenwahlen in den USA wichtig werden könnte: Welche Rolle spielen Latinos bei der Entscheidung über die politische Richtung des Landes? Ihre Wählerschaft ist in den ersten Haltebzehnten des 21. Jahrhunderts stark gewachsen.