Die SPD-Politikerin Schulze hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auch das Rennen um ihr Direktmandat verloren und muss damit eine weitere Niederlage hinnehmen.

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist für die SPD ein besonders schmerzliches Kapitel: Nach den bereits veröffentlichten Ergebnissen hat die Kandidatin Schulze nicht nur den Einzug in den Landtag über die Liste verpasst, sondern ist darüber hinaus auch im Kampf um das Direktmandat in ihrem Wahlkreis gescheitert. Damit verliert die Partei in dem ostdeutschen Bundesland weiter an Boden, während sich die politische Landschaft in Sachsen-Anhalt neu ordnet.

Internationale Einordnung des Wahlsiegs

Wie aus den Auswertungen hervorgeht, konnte die AfD ihren Triumph bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt weiter ausbauen und bricht nach Einschätzung internationaler Beobachter den traditionellen 'Schutzwall' der etablierten Parteien. Die italienische Tageszeitung La Stampa schreibt dazu wörtlich: „Der Triumph der AfD macht den traditionellen 'Schutzwall' der klassischen Parteien zunichte. Angesichts dessen wäre eine mögliche Notkoalition, um den Wahlsieger von der Macht fernzuhalten, äußerst fragil – und würde der AfD die Möglichkeit bieten, sich als Opfer darzustellen.“