Ceuta, 23 September 2026
An den provisorischen Aufnahmelagern an den Stränden der spanischen Enklave Ceuta halten sich nach Schätzungen weiterhin 3.000 bis 4.000 Migranten auf.
Die Unterbringung erfolgt laut Berichten spanischer Medien unter äußerst beengten Verhältnissen. Die provisorischen Lager, darunter der sogenannte Platz bei der Küstenstation Benítez und die Anlage Trampolín, waren ursprünglich nicht für eine dauerhafte Belegung in dieser Größenordnung ausgelegt.
Migrationsverbindungen zwischen Ceuta und dem benachbarten Marokko hatten die Lage zuletzt immer wieder zugespitzt. Ankommende Menschen werden in den vom spanischen Verkehrsministerium betriebenen Einrichtungen vorübergehend registriert, bevor sie entweder auf das spanische Festland oder in andere Aufnahmezentren weiterverteilt werden.
Die Belegung der provisorischen Lager schwankt nach Angaben des spanischen Rundfunks RTVE erheblich. Während zwischenzeitlich Tausende Menschen in den Strandanlagen untergebracht waren, liegt die Zahl nach den jüngsten Schätzungen bei 3.000 bis 4.000.
