Auf Kuba ist am Freitagnachmittag (Ortszeit) zum zweiten Mal innerhalb einer Woche landesweit der Strom ausgefallen, während die kubanische Regierung die US-Sanktionspolitik für die anhaltende Energiekrise verantwortlich macht.
Am Freitag um etwa 16:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MESZ) fiel auf Kuba erneut landesweit der Strom aus. Der staatliche Energieversorger UNE sprach in Online-Netzwerken von einem "vollständigen Zusammenbruch des nationalen Stromnetzes". Damit kam es innerhalb von nur fünf Tagen bereits zum zweiten landesweiten Blackout. Erst am Montag derselben Woche hatte es einen flächendeckenden Ausfall gegeben, dessen Behebung zwei Tage in Anspruch nahm.
Notfallprotokolle aktiviert
Nach Angaben des Netzbetreibers wurden unmittelbar nach dem erneuten Vorfall die Notfallprotokolle für die Wiederherstellung der Stromversorgung aktiviert. "Die Notfallprotokolle für die Wiederherstellung der Stromversorgung seien aktiviert worden", hieß es. Vorrangig sei gemäss den Protokollen, die Versorgung von Einrichtungen wie Spitälern sicherzustellen. Zu den konkreten Ursachen des erneuten Ausfalls machte die staatliche Stromgesellschaft UNE zunächst keine Angaben.
