Fast 1.000 Menschen sind in der Demokratischen Republik Kongo nach Behördenangaben an Ebola gestorben, während die Weltgesundheitsorganisation WHO eine deutlich höhere Quote bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen für nötig hält, um den Ausbruch einzudämmen.
Aktuelle Zahlen
Nach Angaben des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit des zentralafrikanischen Landes beträgt die Zahl der bestätigten Todesfälle aktuell 999. Zudem seien derzeit 2.473 Menschen an Ebola erkrankt. Das Institut sprach von einem sprunghaften Anstieg der Zahlen innerhalb weniger Wochen.
Die WHO erklärte, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, sei eine Quote von 90 Prozent nötig – also 90 Prozent aller Menschen, die mit einer infizierten Person Kontakt hatten, müssten ermittelt und beobachtet werden. Nach Behördenangaben werden derzeit aber nur 82 Prozent der Kontakte von bestätigten Fällen nachverfolgt."Um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, ist es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nötig, 90 Prozent aller Menschen, die mit einer infizierten Person in Kontakt waren, zu ermitteln und zu beobachten", heißt es in der Mitteilung.
