Im Zuge der bundesweiten Krankenhausreform bündeln die Potsdamer Kliniken ihre Fachabteilungen, wodurch am St. Josefs-Krankenhaus rund 50 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.

Die Krankenhausreform trifft Potsdam mit voller Wucht: Wie das Klinikum Ernst von Bergmann mitteilte, werden am St. Josefs-Krankenhaus die Neurologie, die Frauenheilkunde und die Geburtshilfe geschlossen und vom Bergmann-Klinikum übernommen. "Im St. Josefs schließen Neurologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, die das Bergmann-Klinikum übernimmt", hieß es aus dem Klinikum. Im Gegenzug wechseln die Orthopädie zur Oberlinklinik in Potsdam-Babelsberg und die Gefäßchirurgie zum Alexianer St. Josefs-Krankenhaus.

Von den Umstrukturierungen sind am St. Josefs-Krankenhaus rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, wie das Klinikum weiter erklärte. "Am St. Josefs-Krankenhaus sind rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter... betroffen", zitierte die Nachrichtenagentur dpa. Ärzte und Hebammen, die etwa zwei Drittel der Betroffenen ausmachten, hätten derzeit keine Perspektive für eine weitere Beschäftigung im Haus. Am Klinikum Ernst von Bergmann selbst seien zwölf ärztliche Stellen von den Veränderungen in Orthopädie und Gefäßchirurgie betroffen, Entlassungen seien möglich, sofern es keine "alternativen Einsatzmöglichkeiten" gebe.