Im US-Bundesstaat Kalifornien findet am Dienstag eine parteiübergreifende Vorwahl („Jungle Primary") statt, in der 61 Kandidaten aus dem demokratischen und republikanischen Lager um die Nachfolge von Gouverneur Gavin Newsom antreten.

Die Vorwahl in Kalifornien folgt dem sogenannten "Jungle Primary"-Modell, einem nicht-partisanen offenen Vorwahlverfahren, bei dem alle Bewerber unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit auf einem gemeinsamen Stimmzettel stehen. Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen qualifizieren sich für die Stichwahl am 3. November, unabhängig davon, welcher Partei sie angehören. Insgesamt 61 Kandidaten aus dem demokratischen und republikanischen Lager stellen sich zur Wahl.

Zwei Demokraten im Rennen

Bei den Demokraten gelten Xavier Becerra und der Milliardär und Klimaaktivist Tom Steyer als führend. Becerra war unter der Regierung von Joe Biden Gesundheitsminister und bringt langjährige politische Erfahrung aus Washington mit. Steyer, der sein Vermögen unter anderem im Finanzbereich machte, hat sich in den vergangenen Jahren vor allem als Klimaaktivist und Investor in erneuerbare Energien einen Namen gemacht.