Jürgen Klopp wird nach übereinstimmenden Medienberichten neuer Bundestrainer und tritt die Nachfolge von Julian Nagelsmann an, der Vertrag soll am kommenden Freitag unterzeichnet werden.

Wie die Zeitung Bild und der Sender Sky am Sonntag berichteten, haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Klopp auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Die formale Vertragsunterzeichnung sei für den kommenden Freitag vorgesehen. Der Kontrakt solle demnach bis zur Weltmeisterschaft 2030 laufen, hieß es in den Berichten.

Klopp ist derzeit als 'Head of Global Soccer' beim Getränkehersteller Red Bull angestellt. Wie Bild unter Berufung auf Verhandlungskreise weiter berichtete, wurde in Gesprächen in New York vor dem Finale eine Einigung zwischen Red Bull und dem DFB erzielt. Red Bull habe Klopp für die DFB-Aufgabe freigestellt; eine finanzielle Ablöse solle nicht fließen.

Hintergrund: Red Bull und der DFB verhandeln in New York

Damit der Wechsel reibungslos über die Bühne gehen kann, werde Klopp zudem nicht mehr als Markenbotschafter für Red Bull auftreten, hieß es. Begründet wurde dies mit einem möglichen Interessenkonflikt zwischen seiner Rolle beim Unternehmen und seiner neuen Aufgabe als Nationaltrainer.

Klopp übernimmt die Mannschaft nach einer gescheiterten WM-Kampagne. Zuvor hatte es seit Tagen Spekulationen über eine Einigung zwischen Klopp und dem DFB gegeben, die er nun selbst mit der geplanten Unterschrift am Freitag besiegeln soll. Der DFB äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu den Berichten.